Sonntag, 28. Dezember 2014

Autorin Katharina Kehmer bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht bereits in die dritte Runde. Vorab möchte ich Euch wieder die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.


Offenes Mikro im Januar 2015

Offenes Mikro im Januar 2015



Die erste Gastautorin an diesem Abend wird Katharina Kehmer aus Aldenhoven sein.


Die Autorin hat nach einem Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften von 1984 bis 2011 als Buchhändlerin gearbeitet.

Seit 2012 ist sie Pflegediensthelferin bei der Freien Alten- und Nachbarschaftshilfe Aachen e.V. (Fauna) und arbeitet in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenzerkrankung.


Darüber hinaus ist sie seit 1996 in der Erwachsenenbildungsarbeit im Bereich Heilpflanzen tätig.


Über den Text, den die Autorin an unserem Abend lesen möchte, lasse ich sie selbst zu Wort kommen:



Ich habe ein Buch über das Leben mit Demenz und Pflege geschrieben, aus dem ich eine Episode vorlesen möchte.


Franziska, Mitte 40, betreut und pflegt ihre an einer Demenz erkrankte Mutter. Eigentlich möchte sie seit vielen Jahren nach Frankreich auswandern, was durch die Pflege allerdings nicht möglich ist. Dann wagt Sie mit ihrer Mutter eine Reise ans Mittelmeer.



Wir freuen uns auf Katharina Kehmer und den Auszug aus ihrem Buch am Donnerstag, den 08.01.2015 im Gewölbekeller des CommonSense in Aachen!






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Samstag, 20. Dezember 2014

Weihnachtsgeschichte: Warum meine Katze den Weihnachtsmann gefressen hat

Warum meine Katze den Weihnachtsmann gefressen hat


Die Tür knarrte, als ich die Flasche Glühwein aus dem Schrank nahm. Es war still im Haus. Meine Frau Sunny war über Weihnachten nach Hause zu ihrer Mutter in die französischen Alpen gefahren. Ich war zu Hause geblieben. Die Katze füttert sich schließlich nicht von alleine.

Aus dem Fenster konnte ich hinaus in die Dunkelheit sehen. Die Katze war schon zu lange unterwegs, fand ich. Es war kalt draußen und ich fragte mich, was sie wohl da draußen trieb. Irgendwo tönten Kirchenglocken hell und klar durch die eisige Nacht. Irgendeine Christmette, die zu Ende ging. Mir war kalt.

Der Fernseher lief ohne Ton, da ich das alles nicht ertragen konnte, was ich da hören würde: Soviel Weihnachtsgesäusel. Aber alleine sein, das konnte ich auch nicht. Wenn das Bild lief, hatte man das Gefühl, jemand wäre da, musste aber nicht mit ihm reden.

Der Glühwein begann im Topf zu dampfen. Ich nahm die leere Flasche und stellte sie zu den anderen neben dem Mülleimer. Die Lichterkette auf der Fensterbank flackerte leise surrend. Warum auch nicht, dachte ich und nahm mir einen Becher Glühwein.

Heiligabend hat etwas sehr besinnliches, dachte ich. Man sollte ihn immer so feiern, alleine, nur in seine Gedanken versunken. Wo war die Katze bloß?

Ich trank einen Schluck von dem heißen Wein. Es begann zu schneien. Ist das nicht schön, dachte ich. Weiße Weihnacht. Jetzt haben die ganzen Autofahrer wieder was zu meckern. Aber ich war ja genauso, musste ich zugeben. Die ganzen Jahre hatte ich beruflich auf der Autobahn verbracht. Ich habe über jedes Wetter gemeckert, dass meinen Zeitplan verzögerte. Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Paris, New York. Autobahn, Flughafen, Bahnhof. Wehe, wenn die ersten Flocken fielen. Stillstand statt Vorwärtskommen. Erzwungene Besinnlichkeit auf dem kalten Bahnsteig kann schnell in Frust umschlagen. Und Frust in Wut. Und Wut in Magengeschwüre, wenn man keinen hatte, an dem man die Wut auslassen konnte.

Aber das war ja jetzt vorbei.

Ob Sunny schon bei ihrer Mutter angekommen war? Sie war gerne unterwegs. Ihr würde der Schnee nichts ausmachen. Sie fuhr ja auch gerne Ski, denn sie war ja damit aufgewachsen. Am Rande der französischen Alpen schneite es eben häufiger als in der tiefen Rheinebene kurz vor der Grenze nach Holland. Hier ist es eher trist.


Die Katze kratzte verzweifelt an der Tür. Endlich, dachte ich. Wieso ruft die denn nicht, dachte ich und öffnete die Terrassentür.

Das graue Fellbündel schoss herein und warf mir ihre nasse Beute vor die Füße.

„Och, nö!“, rief ich. „Nicht hier drin.“

Die Beute bewegte sich. Ich wollte nicht hinschauen. Es sah komisch aus. Die Maus, oder was es war, schien voller Blut zu sein und kroch nur noch langsam auf allen vieren.

„Himmel“, dachte ich. „Was mach ich denn jetzt?“ Ich schluckte. Da gabs nur eins. Als Tierliebhaber musste man auch mal zu drastischen Mitteln greifen, um ein Leiden zu beenden. Ich schloss die Augen, hob den Fuß und wollte gerade zutreten, als ich die Stimme hörte.

„NEIN!“, donnerte es. Eigentlich hörte es sich eher an, wie ein genuscheltes Neeeiieeennn, aber da es von allen Wänden widerhallte, war es dennoch eindrucksvoll.

Ich kniff die Augen zusammen und versuchte mir den Wein aus den Augen zu reiben, der offensichtlich meine Wahrnehmung trübte. Dann sah ich genauer hin.

Auf dem Teppich saß auf seinem Hintern, die Beine breit gespreizt und auf die Hände gestützt, der Weihnachtsmann im roten roten Mantel. Seine Mütze war ihm in die Stirn gerutscht und er schüttelte mir seine Faust entgegen. Er war ungefähr 15 Zentimeter groß. Die Katze kam und roch noch einmal an ihm. Der Weihnachtsmann gab ihr einen Schlag auf die Nase. Sie zuckte zurück und fauchte. Dann gab sie ihm mit der Tatze eine Schubs und der Weihnachtsmann rollte purzelnd über den Teppich.

„Huch“, sagte ich und bückte mich schnell nach dem kleinen Mann. Vorsichtig legte ich die flache Hand vor ihn und schob ihn mit der anderen vorsichtig auf meine Finger. Dann ging ich zum Küchentisch und legte ihn dort auf eine Serviette.

Der Weihnachtsmann richtete seine Mütze, strich sich die Jacke zurecht und zupfte kurz an der ebenfalls roten Hose.

„Oh nein!“, jammerte er. Dann sah er mich wütend an. „Deine Katze hat ein Loch in meine Hose gebissen.“

„Das tut mir leid“, sagte ich und blickte vorwurfsvoll zu dem Tier hinab, dass neben dem Tisch saß und sich das Maul schleckte.

„Ist das Glühwein?“, fragte der Weihnachtsmann unvermittelt und stiefelte zu meiner Tasse. Er zog sich an der Seite hinauf und schnupperte. „Riecht gut“, sagte er. „Aber ein bisschen wenig für uns beide, oder?“

Bevor ich mich versah, war die Tasse leer und der Weihnachtsmann saß wieder abwartend auf der Serviette und sah mich erwartungsvoll an.

Natürlich stürmte ich sofort in die Küche und kam mit zwei dampfenden und gefüllten Tassen zurück.

„Spekulatius?“, fragte ich und stellte eine ganze Tüte neben die Tassen.

„Geh weg damit. Seit August stopf ich mich mit dem Zeug voll. Kann es nicht mehr sehen.“

„Oh.“ Schnell ließ ich die Kekse verschwinden. Schließlich wollte ich es mir nicht mit dem Weihnachtsmann verscherzen. Selbst wenn er nicht größer war, als ein gut gewachsener Maulwurf.

Der Weihnachtsmann sah sich um. Betrachtete kurz missbilligend den großen Fernseher an der Wand, auf dem die Weihnachtsfolge von „Familie Heinz Becker“ lief.

„Ganz allein?“, fragte er.

„Ja, meine Frau …“

„Ja, ja, ich weiß schon“, fuhr er mir über den Mund. Bei ihrer Mutter“, sagte der winzige Weihnachtsmann. „Habe ihren Wunschzettel gelesen.“

Ich schaute den Weihnachtsmann an. „Ihren Wunschzettel?“

„Dir ist klar, dass sie nicht wiederkommt, oder?“ Der Weihnachtsmann schob mir die Glühweintasse hin. „Noch einnn, bidde.“

„Wie meinst du das, sie kommt nicht wieder?“

„Glühwein kommt wieder in meine Tasse, habe ich gesagt.“

Seufzend stand ich auf und goss einen großen Schluck heißen Wein in die Tasse und stellte sie wieder neben den Weihnachtsmann. Nachdem ich auch nur einmal geblinzelt hatte, war die Tasse halb leer. Dies bestätigte meine Theorie. Je mehr Glühwein man trinkt, desto schneller trinkt man ihn.

„Was ist jetzt mit Sunny? Wie meinst du das, dass sie nicht wiederkommt? Wird sie einen Unfall haben?“ Plötzlich bekam ich Angst um meine Frau. Sie war doch immer hier gewesen. Sunny war mein Augenstern. Ich hatte sie kurz vor meinem Ruhestand geheiratet, sie war Mitte zwanzig und der ideale Grund für einen Mann, seine Arbeit für immer liegen zu lassen.

Der Weihnachtsmann schüttelte den Kopf und ein kleines Glöckchen an seiner Mütze bimmelte. Die Katze blickte auf und betrachtete ihn aufmerksam.

„Sie bleibt bei ihrer Mutter.“

„Wie jetzt?“

„Sie verlässt dich. Oder besser gesagt, sie hat dich verlassen.“

Ich sprang auf. „Das kann sie doch nicht machen, ich glaube dir nicht.“

„Vielleicht hättest du ihr mal ein bisschen besser zuhören sollen.“

„Ich habe ihr doch zugehört!“

„Ach? Was war denn das letzte, was sie gesagt hat, als sie heute morgen zu ihrer Mutter fuhr?“

Ich dachte nach, konnte mich aber nicht erinnern.

„Tschüss, vielleicht?“

Der winzige Weihnachtsmann schüttelte mit dem Kopf.

„Du hast das ganz schön vermasselt, alter Freund.“

Ich sagte nichts und starrte in meine Glühweintasse, die der Weihnachtsmann inzwischen auch schon leergesoffen hatte.

„Ich meine“, sagte der Winzling, „du hast doch alles gehabt! Bist mit Mitte Vierzig in den Vorruhestand gegangen, weil dir das Geld aus dem Arsch quillt. Eigene Firma, Internet, gut verkauft. Sunny ist fünfzehn Jahre jünger, ihr hättet alles miteinander machen können. Reisen, um die Welt jetten. Vielleicht eine Jacht kaufen und über die Meere segeln. Du weißt, wie sehr Sunny das Meer und das Segeln liebt.“

Ich blickte auf. „Ach wirklich? Ich dachte immer, sie würde gerne Skifahren.“

„Einmal! Einmal ist sie mit ihren Freundinnen Skifahren gewesen in all Euren Ehejahren. Und sie hat es gehasst, weil sie sich dabei den Fuss gebrochen hat.“

„Oh.“

„Oh!“ Der Weihnachtsmann nickte. „Du hattest alle Möglichkeiten. Und was machst du? Setzt dich mit der Katze im Schoß auf die Bank ans Fenster und starrst den lieben langen Tag hinaus. Morgens bis Abends.“

„Aber ich mag die Katze.“

„Ja, das hat Sunny auch gemerkt.“ Der Weihnachtsmann stand auf und schaute in den Tassen nach, ob noch ein letzter Rest Glühwein in ihnen wäre.

„Weißt du“, sagte ich, „ich habe doch nur nach dem Sinn des Lebens gesucht. Ich musste mal so richtig gründlich nachdenken. So wenig Zeit im meinem Leben habe ich mit Nachdenken verbracht, das musste ich nachholen“, sagte ich verzweifelt. „Sunny ging es doch gut mit meinem Geld. So hatte ich mir immer das Ende vorgestellt. Mit der Katze auf dem Schoß in den Garten gucken.“

„Ende? Du bist grade mal Mitte vierzig.“ Der Weihnachtsmann schnaufte ungläubig.

„Fast fünfzig. Das lohnt sich doch fast gar nicht mehr, was neues anzufangen.“

„Und Sunny?“

„Wie Sunny?“

„Was ist mit ihr? Was glaubst du, wie findet sie das, dass du lieber nachdenken in den Garten starrst, anstatt mit ihr ihre Jugend zu verschwenden?“

„Du meinst, ich sollte mich mehr um sie kümmern?“

„Ja, was denkst du denn?“

„Ach, sie ist immer so viel unterwegs. Tanzen, Sport, Kino, Theater … Manchmal glaube ich sogar, sie hat was mit einem anderen Mann.“

„Und was tust du dagegen?“

„Was soll ich da tun?“

Der Weihnachstmann seufzte und zog eine Pistole aus seiner Jacke. Ich erschrak. Es war eine sehr kleine Pistole, aber ich war überzeugt davon, dass sie in den Händen dieses Weihnachtsmannes zu einer schrecklichen Waffe werden konnte.

„Was hast du vor?“, hauchte ich.

„Ihr Wunsch war eindeutig“, sagte der Weihnachtsmann.

„Du meinst, Sie hat das auf ihren Wunschzettel geschrieben?“

Der Weihnachtsmann seufzte erneut und ich senkte den Kopf.

„Vielleicht ist es besser so“, sagte ich. „So geht es schneller, als mit der Katze auf dem Schoß auf den Tod zu warten.“

„Machst du mir vorher noch einen Glühwein?“, fragte der Weihnachtsmann. Ich hob entrüstet den Kopf.

„Das ist jetzt dreist. Du willst mich erschießen und ich soll dir vorher noch was zum Saufen mit auf den Weg geben?“

„Immerhin habe ich die Waffe in der Hand.“

Ich stand auf, drückte die Brust durch und sagte: „Nein, wenn, dann tu es jetzt, Weihnachtsmann.“

„Du bist so egozentrisch!“

„Wieso das denn?“

„Wer sagt denn, dass ich dich erschießen soll?“

Ich machte große Augen. Der Weihnachtsmann stand auf und torkelte etwas.

„Wo ist das Katzenviech? Muschmuschmusch…“ Er beugte sich vor, um über den Rand zu schauen, fiel dabei aber betrunken auf ein Knie. „Autschn.“

Der Weihnachtsmann will meine Katze killen, ging es mir erschrocken durch den Kopf. Ich war starr vor Entsetzen. Schwanken stand der Weihnachtsmann wieder auf und hielt Ausschau nach der Katze. „Komm schonnn, du Viech.“ Er sah die Katze, hob die Pistole und zielte. Das kann ich doch nicht zulassen, dachte ich. Er stand schwankend am Rand, suchte fuchtelnd mit der Pistole den richtigen Winkel.

Aber …, dachte ich, er ist doch der Weihnachtsmann. Ich kann ihn doch nicht einfach …

Der rote Mann ließ die Waffe sinken und starrte mich aus blutunterlaufenden Augen an. „Starken Stoff hast du da … der Glühwein ist klasse. Mach mir noch einen klar, den nehm ich mit, wenn ich die Katze klar gemacht hab.“ Er grinste dümmlich. „Ich mag Katzen, weißt du. Aber Wunsch ist Wunsch.“ Er drehte sich wieder zur Tischkante und zielte auf die Katze, die unter ihm nichtsahnend und geduldig zu ihm heraufblickte. Sie leckte sich das Maul. Der Weihnachtsmann zielte, murmelte etwas wie „Kimme, Korn, Schuss“ und ich flitschte ihn mit den Fingern vom Tisch.

Schreien fiel der Weihnachtsmann und landete hart mit einem krachenden Geräusch auf dem Boden. Mit einem Satz war die Katze bei ihm und biss ihm den Kopf ab.

Ich versuchte, nicht auf die Schmatzgeräusche zu hören, stand auf und machte mir noch einen Glühwein warm.






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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Special Guest Ramon Aular bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

Morgen, am 11.12.2014 ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Die Autoren Gudrun Anders, Henni Decker und Katrin Krause habe ich Euch schon vorgestellt.


Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!



Unser Special-Guest an diesem Abend ist Ramon Arturo Aular.


Er wurde 1971 in Valencia in Venezuela geboren. An der Hochschule für Musik Köln wurde er zum Diplom-Musiker ausgebildet.

Inzwischen arbeitet der Gitarrist als Komponist und als Gitarrenlehrer an der Musikschule in Aachen.

Eine eigene Webseite und eine CD sind in Vorbereitung.

Morgen Abend wird Ramon Aular mit seiner Gitarre vor und während der Veranstaltung für gehobene musikalische Unterhaltung sorgen.


Wir freuen uns auf Ramon und seine Gitarre!






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Montag, 8. Dezember 2014

Autorin Katrin Krause bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Vorab möchte ich Euch die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.


Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!



Die Autoren Gudrun Anders und Henni Decker habe ich Euch schon vorgestellt. Der Dritte im Bunde an diesem Abend wird Katrin Krause sein.


Autorin Katrin Krause

Autorin Katrin Krause




Katrin Krause kommt ursprünglich aus Aachen und studiert Germanistik in Trier. Ihre Kurzgeschichten sind ein Potpourri aus Staub auf dem Fernseher und zu Kopf gestiegenem Fusel. Lakonisch bittere Alltäglichkeit trifft Rausch.



Wir freuen uns auf Katrin und ihre Geschichten am Donnerstag, den 11.12.2014 im Gewölbekeller des CommonSense in Aachen!






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Sonntag, 7. Dezember 2014

Autorin Henni Decker bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Vorab möchte ich Euch die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.


Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!



Henni Decker


Henni Decker wird an diesem Abend ihren historischen Roman “Niamh. Die Liebe der Kriegerin” vorstellen. (In unserem Haushalt wurde das Buch in einem Rutsch durchgelesen!)


Die Autorin Henni Decker

Die Autorin Henni Decker




„Niamh. Die Liebe der Kriegerin“, ein historischer Roman – mit Begeisterung und fundiertem Wissen entführt uns Henni Decker mitten in die abenteuerliche Rebellion der Kelten gegen die Römer unter Julius Caesar zwischen Aachen, Trier und Bonn im Jahr 55 v. Chr.


Niamh. Die Liebe der Kriegerin

Niamh. Die Liebe der Kriegerin



Doch der Roman hat weitaus mehr zu bieten, denn während wir Niamh auf ihrem Weg der Selbsterkenntnis begleiten, entdecken wir mit den Schilderungen keltischen Alltags und Spiritualität unsere eigenen Wurzeln – die geniale, lebensfrohe Hochkultur unserer Ahnen.



Auf ihrer Webseite erfährt man mehr über ihren Werdegang und den ihres Buches:



Henni Decker, geboren 1963 in Kassel, studierte an der Universität Bonn Volkskunde und Ethnologie. Nach verschiedenen Ausbildungen im Bereich Psychotherapie und Schamanismus arbeitet sie heute als psychologische Beraterin.


Schon während der Schulzeit wurde ihr der Schutz der Natur zur Herzensangelegenheit. Fast zwei Jahrzehnte verbrachte sie einen Großteil ihrer Freizeit mit der Wiederansiedelung des Uhus, der größten mitteleuropäischen Eulenart, in den Naturlandschaften von Eifel/Ardennen bis zum Weserbergland.


Die Autorin Henni Decker

Die Autorin Henni Decker



Der Frage nach einer nachhaltigen Lebensweise sowie ihrem Interesse an anderen Kulturen folgend, studierte sie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Volkskunde und Ethnologie.

Sie zog aufs Land und restaurierte zur Finanzierung von Artenschutz und Studium zusammen mit ihrem Lebensgefährten denkmalgeschützte Häuser.


Die Suche nach der verlorenen Glücksfähigkeit vieler Menschen führte sie zu der Überzeugung, dass eine Heilung unserer Welt die Heilung eines jeden Selbst erfordert. So machte sie verschiedene Ausbildungen im Bereich Psychotherapie und Schamanismus.


Mit der „Entdeckung“ der Kelten wuchs ihr Wunsch, das Wissen um die großartige Hochkultur unserer Vorfahren der Allgemeinheit zugänglich zu machen – in springlebendiger Romanform, damit der Informationsfluss, wie in Naturvölkern üblich, zu einem unterhaltsamen, begeisternden Abenteuer wird.


Währenddessen lebte ihr Interesse an den Kelten und deren lebensfroher, autarker Lebensweise fort, und so entstand schließlich mit „Niamh. Die Liebe der Kriegerin“ der Auftakt zu einer Trilogie über unsere keltischen Wurzeln.


Heute lebt Henni Decker mit ihrer Familie in Belgien nahe Aachen.



Wir freuen uns auf Henni Decker und auf ihr neues Buch!






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Dienstag, 25. November 2014

Interview mit Al McMurphy

Die Frau mit dem Hut, Steampunk-Autorin Anja Bagus, bekannt u.a. für ihre Ætherwelten-Bücher, hat im Rahmen der Veröffentlichung der Ætherwestern-Hefte Interviews mit den Autoren geführt.


Anja Bagus


Verkleidet als Kitty Cunningham befragte sie Al McMurphy, der als Autor von Ætherwood einen Beitrag zum ersten Ætherwestern-Heft lieferte. Dabei fielen Worte wie “Deadwood, Wilhelmstadt oder auch Luftschiffe.” Das “Buch” gibt es übrigens als gedrucktes Werk nur bei den Autoren selbst. (Also auch bei mir – schreibt mir!) Das E-Book ist im Handel erhältlich, der Erlös der digitalen Ausgabe kommt einem guten Zweck zugute.


Staub und Blut

Staub und Blut



Aber nun zum Interview mit Al McMurphy!


Al McMurphy

Al McMurphy







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Donnerstag, 20. November 2014

Auf der Bühne!

Vor genau einer Woche war es soweit. Die Premiere der Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” unter dem Motto: “Lesen kann jeder” fand im Gewölbekeller des Bio-Restaurants CommonSense in Aachen statt.

Eingeladene Gastautoren waren Robert Targan, Björn Gotzes, Falk Sperber und Andreas Dresen. Hier ein paar Eindrücke nebst Kurzbio der Beteiligten …


Autoren Lesung November

Offenes Mikro – Autoren Lesung im November



Andreas Dresen auf der Bühne im CommonSense

Andreas Dresen auf der Bühne im CommonSense



Der Hausherr (links im Bild) hat sich höchstpersönlich um Ton und Musik gekümmert. Außerdem um die veganen Häppchen, die am Ende der Veranstaltung auf mysteriöse Weise alle verschwunden waren. *schleck*


ArtCore Kunst im CommonSense

ArtCore Kunst im CommonSense



Unterstützt wurde die Veranstaltung von ArtCore und ihren Bildern und Kaligraphien, die die Wände und die Bühne schmückten.



Art Core ist der Zusammenschluss zweier Aachener Künstler, die seit 2012 zusammen arbeiten. Wir beziehen Zeichnungen, Malerei, Schablonen, Fotografie und Kalligrafie in unsere Arbeit mit ein. Es ist die Freiheit, mit den unterschiedlichen Techniken und Materialien zu experimentiern, die uns inspiriert und uns die Möglichkeit gibt, unseren Meinungen, Interessen und Sichtweisen Ausdruck zu verleihen.



Robert Targan und Falk Sperber vor dem aufregenden Auftritt.

Robert Targan und Falk Sperber vor dem aufregenden Auftritt.



Als Eisbrecher trat Robert Targan auf die Bühne …



“Robert Targan wurde 1983 in Düsseldorf geboren; nach Aachen kam er zwecks Liebe und Studium. Beides wurde längst beendet. Nach ersten Besuchen von Poetry Slams und Lesungen zog es ihn selbst auf die Bühne – manchmal zog man ihn auch wieder herunter. Mittlerweile aber entfalten seine Kurzgeschichten kleine Einblicke auf die verkratzten B-Seiten des Alltags: Diskoabende in der eigenen Wohnung – ganz ohne Gästeliste, das Treffen längst verdrängter Menschen beim Besuch im Heimathafen oder aber angehimmelte Frauen, die wegen und leider auch trotz Alkohol schwanken. Gerne quetscht Targan all diese Themen auch in Reimform – ob diese nun wollen oder nicht.

Robert Targan lebt, schreibt und arbeitet in Aachen. Immer am ersten Freitag im Monat moderiert er den Aachener Poetry Slam satznachvorn. Auch auf Lesebühnen ist er mit seinen Texten anzutreffen. Zurzeit schreibt er nicht an seinem Debütroman. Das hat er noch nie getan.”



An zweiter Stelle hat Björn Gotzes (ohne Bild) auf seine unvergleichliche Art Gedichte vorgetragen. Oder eher – er hat die Bühne belebt mit seinen intensiv und eindrucksvoll dargebrachten Texten. Das Publikum war auf jeden Fall begeistert.


“Der Literaturlehrer Björn Gotzes aus Aachen ist nebenbei als Schauspieler, Regisseur und Poetry Slammer aktiv. Seine favorisierte Textvortragssorte sind Gedichte.”


Falk Sperber liest im CommonSense

Falk Sperber liest im CommonSense



Der dritte Gastautor war ein Newcomer auf der Bühne (soweit ich weiß ) – Falk Sperber, langjähriger Aachener und Gründer (Wirt) der Literaturgruppe “Kneipenpoesie”, Mitautor des humoristischen Krimis “Bart Ortland – Der Held des Tages” und standhafter Verfechter des Spiegeleier-Witzes, hat an diesem Abend auf der Bühne des Common Sense Gewölbe aus seinen Texten gelesen und mit seiner Fliegengeschichte und seinen Mückengedichten die Zuhörer erfreut.


Andreas Dresen hat Spaß

Andreas Dresen hat Spaß



Das Feedback zur Veranstaltung war sehr positiv und wir freuen uns auf die Folgeveranstaltung!


Wer was über mich wissen will, der folgt diesem Link…


Und hier der Hinweis zur Folgeveranstaltung am 11. Dezember 2014. Kommt reichlich und bringt 3 Euro und ein paar Freunde mit!


Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!







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Mittwoch, 5. November 2014

Das Wappen von Wilhelmstadt

Bestimmt habt ihr Euch schon gefragt: Verdammt, was ist das für ein Wappen, dass ich da die ganze Zeit sehen? Und was bedeutet es?


Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt



Das ist das Wappen der fiktiven Stadt Wilhelmstadt aus meinem Steampunk-Roman “Wilhelmstadt – die Abenteuer der Johanne deJonker, Band1: Die Maschinen des Saladin Sansibar”


Aber was bedeutet es? Der Einfachheit halber zitiere ich mal aus meinem Buch. Wilhelmstadt ist das Ergebnis ehrgeiziger Ingenieurskunst. Die modernste Stadt des Deutschen Reichs ist innerhalb kürzester Zeit auf einer mobilen Stahlplatte in der Rheinebene von den acht Gründervätern errichtet worden.



Zum Dank hatte man diese Ingenieure auch auf dem Stadtwappen verewigt. Acht Sterne prangten um das große „W“ im linken unteren Viertel des Schilds. Die anderen Viertel zeigten den Reichsadler, den Rhein mit dem Schloß Eyth, das schon lange vor der Errichtung Wilhelmstadts auf der Grafenhöhe gestanden hatte, sowie ein Zahnrad, das den ewigen Fortschritt in der Stadt symbolisierte.



Wenn Euch das gefallen hat, gibts bald noch mehr Details und Autoreninfos zu dem Buch. Und ja – ich schreibe an einem zweiten Band!






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Samstag, 25. Oktober 2014

Bühne frei für Aachener Autoren

Du schreibst? Du liest gerne deine Texte? Und du wohnst auch noch in oder bei Aachen? Dann komm vorbei! Denn:


Lesen kann jeder – so lautet der Untertitel der neuen Veranstaltungsreihe im Aachener CommonSense.


Autoren Lesung November

Offenes Mikro – Autoren Lesung im November



Ob Literatur oder Kaberatt, ob Gedichte, Reime oder einfach nur Dummes Zeug – lest was ihr wollt auf der Bühne im CommonSense. Kommt spontan vorbei oder meldet Euch an. Lesezeit 10-15 Minuten. Den Rahmen bilden eingeladene Gastautoren, Musik und vegane Häppchen. Am 13. November beginnt die neue Veranstaltungsreihe im CommonSense.


Die Veranstalter Kerstin Küppers und Andreas Dresen laden bekannte und unbekannte Aachener Autoren ein, sich auf die Bühne zu stellen und aus ihren Werken zu lesen. Es gibt keine Vorgaben, keine Themen, keine Grenzen – nur länger als 15 Minuten sollte der Text nicht sein.


Den Anfang machen am 13. November 2014 die Gastautoren Robert Targan, Falk Sperber, Björn Gotzes und Andreas Dresen.


Doch das ist nicht alles. Denn es kann auch spontan gelesen werden: Das “offene Mikro” bietet den Gästen und spontanen Besuchern die Möglichkeit, auch ihre eigenen Texte unangemeldet dem Publikum vorzutragen.


Der Eintritt beträgt 3 Euro


Autoren Lesung November

Offenes Mikro – Autoren Lesung im November







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Freitag, 24. Oktober 2014

Jetzt erhältlich: Ætherwestern – Band 1: Staub und Æther

Ætherwestern


Ausgabe eins: “Staub und Æther”


Ætherwestern - Staub und Æther

Ætherwestern – Staub und Æther



Howdy, Fremder.


Ich habe es wirklich getan, ich habe eine Western-Geschichte geschrieben! Aber natürlich nicht irgendeinen Western, sondern eine Steampunk-Western-Geschichte.


Zusammen mit den drei anderen Autoren Anja Bagus, Brida Anderson, Lara Kalenborn und dem Steampunk-Professor Stefan Holzhauer haben wir den Western-Heftroman wieder aufleben lassen und ihm ein paar phantastische Elemente hinzugefüht. Æther, Dampf und Wesen, die es nie hätte geben dürfen … das alles auf 80 vollgepackten Seiten – für freundliche 2,50 Euro!


Das E-Book wird bald online erhältlich sein und der Erlös der digitalen Werke kommt einem gemeinnützigen Zeck zugute. Das gedruckte Heft ist bei den Autoren zu erwerben – am besten auf Lesungen oder Messen.


Doch nun zum Inhalt:



Der wilde Westen. Sand knirscht unter den Stiefeln, Sporen klirren; die Männer sind rau, die Frauen auch, und manch einer ist schneller mit der Waffe als mit Worten. Die besten Freunde sind der Sonnenuntergang, das Pferd und die Winchester. Doch die Tänze der verfolgten Ureinwohner wecken den Æther, und mit den grünen Nebeln kommen nicht nur hilfreiche Geister, sondern auch bösartige Scheußlichkeiten.


Unsere Geschichten erzählen von den Siedlern, den Cowboys, den Marshals und den Pinkerton-Detektiven. Sie erzählen auch von mutigen Frauen, von Glücksrittern, Geschäftemachern und von denen, die das Unbekannte nicht scheuen, sei es nun staubgrau oder æthergrün.


Die Geschichten:


Shunta – Kitty-Grace Cunningham


Für eine Faust voll Federn – Brida Anderson


Fallende Steine – Nathaniel T. Jefferson


Ætherwood – Al McMurphy


“Staub und Æther” wird als eBook und Heftroman erscheinen.

Ja wirklich: als Heftroman.


Der Hintergrund des Coverbildes basiert auf einem Foto von Matthew Field und steht ebenso wie das Cover unter CC BY-SA, Das Cover ist von Stefan Holzhauer



Aus gut informierter Quelle weiß ich, dass der zweite Band bereits in den Startlöchern steht… stay tuned!






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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Steamtown LIVE in Viersen

Der Mönchengladbacher Autor und “Steampunker” Carsten Steenbergen hat wieder eine Live-Veranstaltung auf die Beine gestellt. Zusammen mit Detlef Tams bringt er im Rahmen der Fantasy-Tage seinen Roman “Steamtown” auf die Bühne – und zwar am Freitag, den 31.10.2014, in Viersen.


Steenbergen und Tams - Steamtown

Steenbergen und Tams – Steamtown



Und das Beste: Wer hingeht, kann auch was gewinnen.


- Ein exklusiver Download vom Hörbuch Steamtown” Folge 1

- 1x CD “Into the Light” von Aesap Erdenstern

- 1x signierte Ausgabe “Waldesruh” von Anja Bagus

- 1x signierte Ausgabe “Wilhelmstadt” von Andreas Dresen


Ein paar weitere Infos:


Steamtown LIVE

“Die Fabrik”

Szenische Lesung mit Carsten Steenbergen (Autor) und Detlef Tams (Schauspieler & Sprecher)

aus dem Hörbuch und Roman von T.S. Orgel und Carsten Steenbergen

Mit der Musik von “Erdenstern” und dem Original-Sound aus dem Hörbuch

www.steam-town.de


Steamtown Lesung

Steamtown Lesung



Steampunk trifft Pulp Crime



Vor der Bakers Hall wird die von einer Flechette zerfetze Leiche eines Buchhalters gefunden. Ein Agent des Ministerium, ein abgehalfteter Geistlicher und ein Wiedergänger machen sich an die Aufklärung des Verbrechens. Aber genauso wenig wie die Protagonisten auf dem ersten Blick einem fähigen Ermittlerteam entsprechen, entspricht die von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellte Unterwelt der Stadt Steamtown den gängigen Vorstellungen. Nicht nur der Mörder stellt sich ihren Ermittlungen entgegen, auch Wiedergänger, mutierte Riesenratten, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die Steamtown in ihren Grundsätzen erschüttern wird.



Detlef Tams und Carsten Steenbergen gewähren mit ihrer interaktiven Lesung einen tiefen Einblick in die schrecklichen Geschehnisse und Geheimnisse von Steamtown.

Atmosphärisch, dreckig und gemein – und mit einer gehörigen Portion Witz. Eine Live-Lesung der besonderen Art. Inszeniert, ungeniert und mit reger Publikumsbeteiligung!


Ca. 2 Stunden inklusive Pause.

Veranstaltung im Rahmen der Viersener Fantasy Tage.


Eintritt 7,- Euro. Voranmeldung unter Tel. 02162/101-511 oder E-Mail: stadtbibliothek@viersen.de


Veranstaltungsort:

Cafè Mokka/Stadthaus Viersen

Tel.:02162/1023959

Rathausmarkt 1

41747 Viersen


Veranstalter:

Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek

Rathausmarkt 1b

41747 Viersen


Weitere Infos zu den Fantasy Tagen in Viersen:


http://ift.tt/1FJ5cwV






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Dienstag, 12. August 2014

Erste Rezensionen zu Wilhelmstadt

Gut einen Monat nach Veröffentlichung trudeln die ersten Rezensionen zu Wilhelmstadt ein. Die Meinungen sind gemischt, aber die meisten sind von der Stadt, dem Dampf und der Story begeistert…


Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt



Hier ein paar Auszüge mit Links:


“Spannend und ein guter Einstieg ins Genre “Steampunk”" sagt KleinerVampir auf lovelybooks. und vergibt “Vier Sterne”



Da ich im Genre „Steampunk“ noch ziemlich unbedarft bin, waren meine Erwartungen an diese Geschichte relativ neutral und ich hab mich einfach überraschen lassen. Ein Alternativweltroman, mit technischen Apparaturen, Dampfmaschinen und Zahnrädern bot eine spannende Aussicht und die Geschichte hat mich keinesfalls enttäuscht.


Die Beschreibung des Settings und die verwendete Sprache ließen mich als Leser sofort in die Geschehnisse eintauchen und es machte großen Spaß, eine einerseits bekannte und doch so völlig fremde Epoche neu kennen zu lernen.



Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt



Marcus Rauchfuß vom Daily-Steampunk vergibt sogar 8 bzw. 7 von 10 Punkten! Er hat aber auch ein paar Kritikpunkte.



Was mir als erstes positiv auffiel, war das Setting: Wilhelmstadt ist geradezu eine Stadt am Rande der Apokalypse. Schmutzig, mit einer tiefen Trennung zwischen reich und arm, die an Metropolis erinnert, beherrscht von einem üblen Industriellen, Oppenhoff, und seinem Konzern. Ein Steampunk Evil Corp, herrlich!

Überhaupt ist Wilhelmstadt sehr gut ausgearbeitet und obendrein in Deutschland. Damit hat der deutsche Steampunk jetzt vier Handlungsstränge in der Heimat der Autoren (Zerbrochene Puppe, Ætherwelt, Clockwork Cologne und Wilhelmstadt).



Also, Wilhelmstadt bietet ein fantastisches, düster-industrielles Setting, mit vielen faszinierenden und sehr steampunkigen Details, hat in der Mitte einige Längen aber ebenso spannende und sogar nervenaufreibende Szenen, das größte Manko ist das Lektorat, das liegt aber nicht am Autor.

8 von 10 Zeppelinen rein für die Story, wegen des Lektorats werden es aber “nur” 7 von 10.



Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt



Anja Bagus, Autorin der Ætherwelt-Romane, hat Wilhelmstadt ebenfalls gelesen und rezensiert. Sie spendiert 4 von 5 Sterne und findet deutliche Worte.



Ja, es ist eindeutig Steampunk. Es gibt Dampf- in allen möglichen Formen, Maschinen- dampf-oder druckluftbetrieben, schlag- und durchsetzungsfähige Charaktere und ein einzigartiges Setting. Dresens Beschreibung dieser Stadt ist beeindruckend liebevoll, man geht gerne mit ihm über diese stählernen Straßen, hört die Hufe der eisernen Rösser klappern, und schmeckt den Staub der Braunkohle in der Luft. Wilhelmstadt ist eine Stadt, die Spaß macht und man spürt, dass Dresen jeden Winkel dieser Stadt kennt, jede Ratte und jeden Spitzbart.



Er hat so viele Dinge in seine Kreation getan, dass man nicht weiß, was man zuerst erschmecken soll. Und daran krankt die Story. Manche Dinge gehen einfach unter: Wie sieht Johanne eigentlich aus? Ich habe zurückgeblättert, aber keine Beschreibung gefunden. Die Dampfkatze, die in ihrem Haushalt lebt, ist liebevoller beschrieben, als der Hauptcharakter. Nun mag das nicht wichtig erscheinen, aber es sagt für mich etwas über das generelle Balancing des Romans aus.

Es war wichtig: Beschreibung der Stadt- stählerne, dampfbetriebene Dinge – schnelle Handlung – und dann … irgendwann: Motivationen und Beschreibungen der Charaktere. Das kommt mir leider zu kurz.



Fazit: Ich erwarte weitere Teile, in denen Andreas Dresen diese wunderbare Stadt nutzt, um seinen Charakteren mehr Raum zu verschaffen. Wenn er sich auf seine Fantasie verlässt, diese aber klug mit dem Verstand leitet und sich auf ein paar wichtige Dinge beschränkt, dann kann ich mir noch ganz viele Abenteuer in Wilhemstadt vorstellen.



Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt



Der schnelleste Leser war allerdings Stefan Holzhauer von den Phantanews. Ein paar Tage nach der Veröffentlichung hatte er Wilhelmstadt bereits komplett gelesen. Er vergibt 3 von 5 Punkten.



Beim In­halt selbst bin ich zwie­ge­spal­ten. Zum ei­nen prä­sen­tiert An­dreas Dre­sen mit der künst­li­chen Stadt — eben Wil­helm­stadt — ei­nen vor­treff­li­chen Hin­ter­grund, ebenso ist er­freu­lich, wenn Steam­punk von deut­schen Au­to­ren dann eben auch in Deutsch­land an­ge­sie­delt ist. Der Ro­man sprüht ge­ra­dezu vor skur­ri­len Ideen in­ner­halb die­ses Hin­ter­grun­des und auch die Struk­tu­ren der Stadt so­wie ih­rer Be­woh­ner sind von Wel­ten­bau her wirk­lich interessant.


Lei­der war mir der Ein­satz von Dampf­tech­nik an ei­ni­gen Stel­len dann schon wie­der zu viel, ich hatte ir­gend­wie den Ein­druck, dass mir der Steam­punk hier mit der gro­ben Kelle ein­ge­flößt wer­den sollte. Und an man­chen Stel­len war das Ganze dann auch nicht ko­hä­rent. Wenn stän­dig be­schrie­ben wird, wie Miaos Dampf­bein dampft und quietscht, dann soll ich glau­ben, dass es das nicht mehr tut, wenn sie ver­klei­det ei­nen An­zug trägt?



Noch ein Wort zum Co­ver: Ohne Zahn­rä­der hätte es mir ver­mut­lich gut ge­fal­len; ich kann an­satz­weise nach­voll­zie­hen, dass man beim Mar­ke­ting meint, es müss­ten un­be­dingt wel­che drauf, um die Ziel­gruppe an­zu­spre­chen. Hier fand ich die An­zahl und Plat­zie­rung al­ler­dings be­son­ders über­trie­ben. Wei­ter­hin sind die grö­ße­ren Zahn­rä­der auf dem Front­co­ver ein­fach ko­piert und wie­der ein­ge­fügt, ohne auf den Licht­ein­fall zu ach­ten.



Ich hätte trotz ge­wis­ser Schwä­chen bei den Cha­rak­te­ren für den Wel­ten­bau und die zahl­lo­sen skur­ri­len Ideen nor­ma­ler­weise ge­rade noch vier von fünf Punk­ten ver­ge­ben, ins­be­son­dere auch in der Hoff­nung, dass An­dreas Dre­sen sich im nächs­ten Band wei­ter in seine Welt ein­fin­det und ei­nen et­was ho­mo­ge­ne­ren Ro­man mit mehr Tiefe ab­lie­fert — und weil mir das Set­ting an sich recht gut ge­fällt. Aber für das ab­so­lut nicht zu­frie­den­stel­lende Lektorat/Korrektorat muss ich lei­der noch­mal ei­nen ab­zie­hen, am Ende kom­men wir also auf drei von fünf Punkten.



Ich danke allen Rezensenten für die Mühe und die Zeit, die sie in Wilhelmstadt investiert haben!






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Wilhelmstadt zum Cover-Publikumspreis nominiert!

Ist das nicht Wahnsinn? Das Cover von Wilhelmstadt, meinem neuen Steampunk-Roman, ist in Wettbewerb um den Cover-Publikumspreis auf der Frankfurter Buchmesse nominiert worden.

Just in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, haben wir bereits fast 600 Stimmen erhalten. Innerhalb von 10 Tagen nach der Nominierung! Ich bin ganz baff und sehr stolz


Cover - Wilhelmstadt

Cover – Wilhelmstadt



Wer mich, den Acabus-Verlag und nicht zuletzt das Cover von Wilhelmstadt unterstützen will, kann das auf den Seiten des Wettbewerbs gerne tun. Einfach dem Link folgen und auf den Schmetterling klicken – fertig.

Danke an alle Unterstützer!






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Montag, 14. Juli 2014

10 Bücher zu gewinnen!

Es ist soweit! Mein neuer Steampunk-Roman “Wilhelmstadt – Die Abenteuer der Johanne deJonker. Band 1: Die Maschinen des Saladin Sansibar” ist ab heute beim Acabus-Verlag und im Buchhandel erhältlich! Der Online-Buchhandel wird noch ein paar Tage brauchen.


Cover - Wilhelmstadt

Cover – Wilhelmstadt



Für alle Interessierte verlost der Acabus-Verlag im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks 10 Exemplare von Wilhelmstadt! Also, mitmachen, bewerben und bald das neue Buch von Andreas Dresen in den Händen halten.


Leserunde bei Lovelybooks zu "Wilhelmstadt"

Leserunde bei Lovelybooks zu “Wilhelmstadt”



Während der Leserunde werdet ihr Euch mit mir austauschen können und Eure Meinung kundtun oder Fragen stellen können.


Worum geht es bei diesem “außergewöhnlichen” Steampunk-Roman eigentlich?



Wilhelmstadt, 1899. Das stählerne Venedig Deutschlands. Eine dem Braunkohle-Rausch verfallene, hochindustrialisierte Stadt als Schauplatz einer verschwörerischen Intrige inmitten von Dampfmaschinen und mechanischen Apparaturen.

Mitten in der Nacht versinkt die „Juggernauth“ in den Fluten des Rheins. An Bord ist auch der Neffe von Kaiser Wilhelm II. Nur der Ingenieur Julius deJonker überlebt das Unglück, liegt aber unwiederbringlich im Koma. Trotzdem zeichnet der Kaiser ihn verantwortlich für die Katastrophe und enteignet ihn all seiner Besitztümer.

Nur seine Tochter Johanne ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Verarmt, aber voller Entschlußkraft, macht sie sich zusammen mit Miao, einer verstoßenen Luftnomadin mit einem Dampfbein, auf die Suche nach den wahren Schuldigen. Doch der Geheime Kommerzienrat Oppenhoff setzt alles daran, ihre Suche zu vereiteln und seine Spuren zu verwischen.



Neugierig geworden? Hier gibt es direkt eine Leseprobe.






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Dienstag, 17. Juni 2014

Signierte Exemplare von Wilhelmstadt

Im Juli erscheint endlich mein neuer Steampunk-Roman im Acabus-Verlag:


WILHELMSTADT – Die Abenteuer der Johanne deJonker – Band 1: Die Maschinen des Saladin Sansibar


Wer sich eins der ersten Exemplare sichern möchte, es versandkostenfrei erhalten und dazu noch eine Signatur des Autors erhalten möchte, der kann das ganz einfach bei mir nun vorab bestellen. In meiner exklusiven Subskriptionsliste werden Besteller aus meinem Blog aufgenommen. Einfach einen entsprechenden Kommentar schreiben oder

auf meiner FACEBOOK-Seite klicken und dort einen Kommentar hinterlassen.


Der Verkaufspreis liegt bei 12,90 Euro, die Versandkosten übernehme ich. Vorbesteller erhalten ein kleines Dankeschön dazu!


Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt







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Samstag, 14. Juni 2014

Urlaubsvorbereitung

Urlaubsvorbereitung …










Wer weiß, wo es hingeht? :)






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Freitag, 30. Mai 2014

Short Story – Rieke

Die komplette erste Story aus dem Buch “Zeelandgeschichten”. Viel Spaß beim Lesen!







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Donnerstag, 22. Mai 2014

Neuer Steampunk-Roman: Æthersymphonie von Anja Bagus

Anja Bagus hat das Triple vollendet. Nach Ætherhertz und Ætherresonanz folgt nun mir Æthersymphonie endlich der dritte “Annabelle Rosenherz Roman” aus der Aetherwelt.


Æthersymphonie - Anja Bagus

Æthersymphonie – Anja Bagus



Æther gestaltet die Welt neu. Jeden Tag werden Entdeckungen und Erfindungen gemacht, die das Leben, die Technik, Tiere und Menschen verändern. Heute noch Luftschiffkapitän, morgen ein Monster mit Fell und Krallen, Flügel und Schnabel. Niemand weiß, ob er am nächsten Tag mit einer seltsamen Fähigkeit erwacht. Annabelle Rosenherz ist so eine Veränderte. Mit ihrer grünen Hand kann sie heilen und töten. Während die Welt sich langsam an die neuen Gegebenheiten gewöhnt, vermisst sie immer noch schmerzhaft ihren Vater, der nun seit zwei Jahren verschwunden ist. Eine Spur führt nach Prag. Annabelle lädt ihre Freunde zu einer Fahrt auf der »Delfin«, einem experimentellen Luftschiff, ein. Während sie sich bemühen, der goldenen Stadt ihre Geheimnisse zu entlocken, werden Sucher zu Gesuchten und schließlich zu Gejagten.


Anja Bagus

Anja Bagus bei der Arbeit



Anja Bagus (15.05.1967) hat mit “Aetherhertz” ihren ersten Steampunk Roman geschrieben, dem noch weitere folgen sollen. Geboren im schönen badischen Land lebt sie heute im Ruhrgebiet mit Katzen, Hund, Mann und Kind. Nach Studium und tausend Jobs hat sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht. Privat spielt sie schon seit über 20 Jahren Fantasy Rollenspiele, zuhause am Tisch oder auch in der “Live”- Version. Der National Novel Writing Month 2012 und die Ermutigung von Familie und Freunden hat zu einem Wortstrom geführt, der mit “Aetherhertz” begann, mit “Aether-resonanz” weitergeht und es ist kein Ende abzusehen. Sie hat zusammen mit Nina Weber ausserdem den “Trotzphasen Survival Guide” geschrieben, ein Ratgeber für geplagte Eltern.






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Freitag, 9. Mai 2014

WDR Literaturtipps empfiehlt “Zeelandgeschichten”

Ist das nicht wunderschön?


Der WDR empfiehlt mein Buch Zeelandgeschichten!


Screenshot Wunderschön Webseite

Screenshot Wunderschön Webseite



Am Sonntag, 11.05.2014, entführt Stefan Pinnow seine Zuschauer mit der Sendung “Wunderschön – Campingtour durch Zeeland” in die niederländische Provinz an der Nordsee.


Unter den Literaturtipps auf der Webseite zur Sendung wird mein Buch “Zeelandgeschichten – Geschichten vom Meer” vorgestellt! Natürlich ist das die ideale Lektüre vor, während oder nach einem Zeelandurlaub.


Zeeland Cover

Zeeland – Geschichten vom Meer




Zeelandgeschichten, sieben Geschichten vom Meer. Ein typischer Tag im Restaurant „Het zwarte Kwal“, direkt hinter den Dünen. Viele verschiedene Menschen treffen hier aufeinander, jeder mit einer anderen Geschichte. Diane träumt von einer verbotenen Liebe und Nicolas von der endgültigen Flucht aus dem Alltag. Was mag Rieke in ihrer neugewonnenen Freiheit erwarten? Welche Erinnerungen aus dem zweiten Weltkrieg plagen Hank, den Kneipenbesitzer? Der Hase belustigt die Kinder auf dem Campingplatz und strapaziert gleichzeitig die Nerven eines frischverliebten Paares. Ist Esther eine Göttin oder nur eine durchgeknallte Anhalterin? Und mit wem trifft sich die alte Dame Elisabeth abends heimlich am Strand? Geschichten über das Reisen, die Freiheit und über die Sehnsucht, über das Leben, die Liebe und den Tod. Mal tiefgründig, mal lustig. Aber immer in Zeeland.



Zu bestellen gibt es das gedruckte Buch im Moment beim gut sortierten Online-Handel oder bei mir.






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Montag, 3. Februar 2014

German Steampunk Authors – Anja Bagus im Interview

Im Rahmen des Projekts “Steampunk Hands Around The World” werde ich verschiedene deutsche Steampunk-Autoren vorstellen. Die Erste in der Runde ist die Essener Autorin Anja Bagus.


Anja Bagus

Anja Bagus



Die Bücher Ætherhertz und Ætherresonanz von Anja wurden bereits gestern in meinem Blog vorgestellt.

Heute steht sie mir in diesem kleinen Interview Rede und Antwort:


Warum fasziniert dich Steampunk so sehr, dass du ein Buch in diesem Genre geschrieben hast?


Steampunk ist Abenteuer und Romantik zugleich. Schau mal im Cosplay Bereich: es gibt nichts, was man nicht steampunkifizieren könnte, also ein Steampunk-Batman, oder Steampunk Indiana Jones, alles denkbar. Steampunker klauen gnadenlos alles, was gut ist, und basteln sich daraus was. Und es ist schön. Ästhetik ist ganz wichtig.


Was hat dich für Steampunk begeistert? Gab es ein Aha-Erlebnis oder ein Buch, dass dir den Einstig gegeben hat?


Ich weiß nicht mehr, was meine erste Berührung damit war. Ich glaube es war ein Bild einer Tastatur, und ich hab dann gestöbert, und abends meinem Mann aufgeregt alles gezeigt, und es war, als hätte jemand einen Raum in meinem Inneren geöffnet, wo schon immer alles aus Kupfer und Messing war, Uhren tickten und Seidenrüschen über Korsettstäbe raschelten.


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Hast du ein Steampunk-Lieblingsbuch und/oder einen -Film?

Schwierige Frage. Die meisten Bücher, die aus Amerika kommen finde ich schrecklich. Ich liebe den “Wild-Wild-West” Film, und die “Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen” finde ich auch ganz erträglich. “Hugo Cabret” finde ich toll, aber da kann man streiten, ob es Steampunk ist. Ich finde den “Steam noir” Comic toll. Ich mag die Sachen aus dem Wolsung Rollenspiel.


Hast du als Autor ein literarisches Vorbild? Findet sich was davon in deinen Steampunk-Büchern wieder?

Ich finde die Sachen von Robin Hobb ganz toll (nicht alles, aber 90%). Die Bücher vermitteln immer fantastische Welten, stimmige Charaktere und genug “Ungewisses” um mich neugierig zu machen. Ich liebe es, wenn man am Ende einer Trilogie merkt, dass man schon am Anfang hätte wissen können …. und wenn man so versinkt in einer anderen Welt, dass man nicht merkt, dass sie wirklich anders ist, weil alles passt: das ist Worldbuilding auf höchsten Level. Aber ob ich das als Vorbild nehme, weiß ich nicht. Ich versuche nicht allzu analytisch an meine Sachen ranzugehen.


Würdest du gerne in der von dir erfundenen Steampunk-Welt leben?

Sicher! Oh, ich wäre gerne Annabelle … Mit allen Höhen und Tiefen. Meine (fiktive) Welt ist im Aufbruch und Annabelle surft ganz oben auf der Welle. Unsere Welt ist mir oft zu statisch.


Steampunk – Fantasy oder Science Fiktion?

Es kann beides sein. Der eine mag halt lieber die Maschinen, der andere die Fantasy dabei (und Fantasy fängt doch schon bei den aussen getragenen Korsetts an). Meins ist ganz klar Fantasy.


Luftschiffe im Weltraum? Wie denkst du über Steampunk-Unterkategorien?

Ich liebe Dr. Grordbort. Seltsame Wesen auf dem Mars erschiessen? Sicher, gib mir die Ray-Gun, und dann bitte aus dem Weg gehen … Es muss nur stimmig sein. Ich verlange garnicht, dass alles bis ins letzte erklärt wird, aber es muss passen. Wie ich oben schon sagte: auch ein Steampunk-Batman wäre toll.


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Besitzt du ein Steampunk-Outfit? Wo trägst du es?

Klar. Ich trage es eigentlich immer bei meinen “Auftritten”, also Lesungen. Das gehört dazu. Es ist toll, ich liebe es, aber am Rechner sitze ich lieber in Jeans.


Wirst du demnächst aus deinem Steampunk-Buch lesen (im Steampunk-Outfit)? Termine!

Also ich lese am 1.3.14 im Second Live (Kafe Krümelkram); am 26.4. in Monheim bei einer großen Steampunk Lesung. Im Mai bin ich auf dem Aethercircus und dann -tusch- auf der RPC: da freue ich mich ganz besonders drauf. Ich lese da zwar nicht, aber wir werden mit meinem Filmprojekt “Aetherangelegenheiten” einen riesigen Stand haben. Dann bin ich noch auf der Fark und …. was sich noch so ergibt.


Ich danke dir für deine Zeit und deine Bereitschaft, dich interviewen zu lassen. Viel Erfolg bei deinen weiteren Projekten.


Und morgen gehts mit Volldampf voraus zu einem weiteren Projekt, bei dem Anja beteiligt ist. Steampunk goes Film! Seid gespannt!







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Montag, 20. Januar 2014

Willkommen in Wilhelmstadt

Wozu doch so ein Wochenende ohne Internet gut ist…


Wie bereits an dieser Stelle berichtet, wird im Frühjahr mein Steampunk-Roman “Wilhelmstadt” (Arbeitstitel) im Hamburger Acabus-Verlag erscheinen.

Außerdem werde ich im Februar an der Aktion “Steampunk Hands Around The World” teilnehmen, ein Projekt, dass zeigen soll, das Steampunk(er) länderübergreifend kreativ agieren.


SPHATW


Wie es der Zufall wollte, war ich am vergangenen Wochenende ohne Internet und Laptop in Stuttgart unterwegs – und weil mir da so langweilig war, habe ich mir die Rahmenhandlung für eine Kurzgeschichte aus Wilhelmstadt überlegt.

Mit ein bisschen Glück bekomme ich sie bis Februar fertig und werde sie hier kostenlos und frisch dampfend im Rahmen der oben genannten Aktion zur Verfügung stellen. Ist das was?


(Jetzt muss ich nur noch schreiben… :) )







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Donnerstag, 9. Januar 2014

Steampunk Hands Around The World


Steampunk Hands Around The World



Ke­vin D. Steil, auch be­kannt als »Air­ship Am­bas­sa­dor« hat eine Ak­tion na­mens »Steam­punk Hands Around The World« ins Le­ben ge­ru­fen, die zei­gen soll, wie viel­fäl­tig und bunt die in­ter­na­tio­nale Szene ist:


Der »Air­ship Am­bas­sa­dor« Ke­vin D. Steil hat die Aktion “Steam­punk Hands Around The World” aus der Taufe gehoben. Dieses Projekt wird zum einen die Steampunker auf der ganzen Welt ein wenig mehr vernetzen, Steampunk mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit setzen und zeigen, was Steampunk alles sein kann:



So wie die Aus­drucks­for­men des Steam­punks der heu­ti­gen Zeit nicht län­ger auf seine li­te­ra­ri­schen Wur­zeln be­schränkt sind, so sind die Mit­glie­der der Steampunk-Gemeinschaft nicht mehr auf eine geo­gra­fi­sche Re­gion be­schränkt. Steam­punk er­scheint in vie­len For­men — und mit sei­ner ste­tig stei­gen­den Po­pu­la­ri­tät ist er ge­wach­sen, um die ganze Welt zu umspannen.


Die­sen welt­wei­ten Bund zu fei­ern und be­kann­ter zu ma­chen ist die Ker­n­idee ei­nes neuen Pro­jekts na­mens »Steam­punk Hands Around The World«. Es wurde er­son­nen von Ke­vin Steil, dem Schöp­fer und Re­dak­teur der Web­seite »Steam­punk Am­bas­sa­dor«, die den In­ter­es­sier­ten mit Neu­ig­kei­ten und Re­sour­cen ver­sorgt. Mehr als drei Dut­zend Steampunk-Schöpfer — Blog­ger, Au­to­ren, Ver­an­stal­ter und an­dere — neh­men bis jetzt an die­sem Pro­jekt teil, das über ei­nen Mo­nat lau­fen soll, und das die in­ter­na­tio­na­len Ver­bin­dun­gen und Kon­takte der Ge­mein­schaft in di­ver­sen Me­di­en­for­ma­ten prä­sen­tie­ren will.


Von Sonn­tag, dem 2. Fe­bruar 2014 bis Frei­tag, dem 28 Fe­bruar, wird die Gruppe zei­gen, dass die Steam­punks mit­ein­an­der ver­bun­den sind, egal wo sie auch le­ben mö­gen, und dass mit je­dem Ge­spräch und je­der Ver­bin­dung neue Freund­schaf­ten ent­ste­hen können.


Steam­punk bringt die Men­schen in sei­nen zahl­lo­sen For­men zu­sam­men, in ei­nem um­fas­sen­den und stets hilfs­be­rei­ten Netz­werk Gleich­ge­sinn­ter. Vom Tei­len der Be­spre­chun­gen neuer Bü­cher oder Mu­sik, über das Spie­len der ak­tu­ells­ten Spiele bis hin zum Wei­ter­ge­ben von An­lei­tun­gen zur Her­stel­lung von Ge­wan­dung oder Re­qui­si­ten, bringt die Steampunk-Gemeinschaft Per­so­nen von acht bis acht­zig zu­sam­men, und das auf eine Art und Weise, wie man sie in an­de­ren Ge­mein­schaf­ten nicht oft findet.


Die voll­stän­dige und täg­lich ak­tua­li­sierte Liste der teil­neh­men­den Web­sei­ten, Blogs und Ver­an­stal­tun­gen wird in ei­nem Auf­takt­bei­trag auf der Web­seite des Air­ship Am­bas­sa­dors ver­öf­fent­licht werden.



Im Rahmen dieser Aktion werde ich unter anderem mein neues Romanprojekt “Wilhelmstadt” vorstellen (ja, ein Steampunk-Roman), auf andere Romane verweisen und euch Steampunker auf der ganzen Welt näher bringen. Also seid gespannt, am 2.2.2014 geht es los!






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